Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
Die Bibel – Römer 8,34

O Haupt, voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn!
O Haupt, zum Spott umbunden
mit einer Dornenkron!
Was hast Du, Herr, verschuldet,
was legt man Dir zur Last,
dass Du das Kreuz erduldet,
den Tod erlitten hast?

Du musstest es empfinden,
wie Gottes Zorn so schwer
für uns und unsre Sünden,
so viel wie Sand am Meer.
Du tratst an unsre Stelle
aus freier Lieb und Huld,
gabst Deine eigne Seele
für unsre Sünd und Schuld.

Du, Jesu, hast vollendet,
was Dir der Vater gab;
Dein Leiden ist beendet,
und leer das offne Grab.
Du hast uns ganz versöhnet
mit Gott in Ewigkeit,
und Er hat Dich gekrönet
mit Ehr und Herrlichkeit.

»Strophe 1: Paul Gerhardt (1607-1676)«
»Strophe 2-3: Jacques Erné (1825-1883)«

Vorträge: Gottes Wirken in Zeiten kleiner Kraft

Wir laden alle die Interesse am Wort Gottes, der Bibel, haben, herzlich zu Vorträgen von Rainer Brockhaus ein.

Thema:
Gottes Wirken in Zeiten kleiner Kraft
Hinweise und Beispiele im Buch Nehemia (Nehemia 1-9)

Datum:
Freitag, 13.2.2015
Samstag 14.2.2015
Sonntag, 15.2.2015

Uhrzeit:
jeweils um 20:00 Uhr

Adresse:
Versammlungsraum auf der
Alleestr. 58
59065 Hamm

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Abende!

Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging weg.
Matthäus 13,25

Weizen

Es war auf einer Messe in Holland. Als Blickfang für seinen Bibelstand hatte der Aussteller an einer Wand 13 Säckchen mit Samen verschie-dener Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, aufgehängt. Diese Schaustücke fanden das lebhafte Interesse zweier Geistlicher, die an ihrer Tracht als Ordensbrüder zu erkennen waren. In ihrer Bibel suchten sie die zu den Samen angeführten Stellen auf.

Beim letzten Säckchen mit der Aufschrift „Lolch“ stutzten sie jedoch, da sie diesen Ausdruck nicht in dem angegebenen Bibelvers fanden. So fragten sie den Standinhaber, der ihnen erklärte, dass dieses Wort mit „Unkraut“ übersetzt worden sei, weil den meisten Bibellesern der Begriff „Lolch“ unbekannt sei.

Bald entwickelte sich ein „Fachgespräch“ über die Bedeutung des Gleichnisses vom Unkraut im Acker (Matthäus 13,24ff.). Man war sich klar, dass Lolch ein dem Weizen täuschend ähnliches Unkraut ist, das im biblischen Gleichnis die „unechten“ Christen darstellt.

Schließlich bemerkte einer der geistlichen Herren seinem Amtsbruder gegenüber: „Da steckt eine gute Predigt für den nächsten Sonntag drin!“ Da mischte sich der Aussteller ein: „Sicher – dazu müsste man allerdings zunächst seinen eigenen Standort anhand dieses Gleichnisses bestimmt haben.“

„Wie meinen Sie das?“, fragte der andere verwundert. Darauf der Aussteller: „Ich nehme an, Sie gehören der gleichen Kirche und auch dem gleichen geistlichen Orden an. Äußerlich unterscheiden Sie sich in nichts. Und doch könnte es sein, dass vielleicht einer von Ihnen zum „Weizen“ und der andere zum „Lolch“ gehört. Gott allein weiß es!“

Eine kurze Pause entstand; dann erklärte der Erste mit Überzeugung: „Ich gehöre zum Weizen!“ – „Worauf gründen Sie diese Zuversicht?“, fragte der Mann vom Bibelstand. Ist es, weil Sie einer bestimmten Kirche angehören?“ Der andere schüttelte den Kopf. „Oder weil Sie Theologe sind?“ Nochmals Kopfschütteln.

Und dann kam es freudig über seine Lippen: „Ich weiß, dass ich durch den Kreuzesverdienst meines Heilandes Jesus Christus das ewige Leben erben werde. Sein Blut floss zur Sühnung für meine Schuld. Ich habe Ihm mein Herz und Leben gegeben, und der Apostel Johannes hat geschrieben: ‚So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.'“ Der Bibelverkäufer entgegnete bewegt: „Dann sind wir Brüder, denn eine andere Glaubensgrundlage habe ich auch nicht!“

Da trat auch der zweite Geistliche hinzu und erklärte: „Und das ist auch das Fundament, auf dem ich am Ende meines Lebens in Frieden die Augen schließen kann.“ Die Augen der drei wurden feucht, weil sie sich inmitten des Trubels Tausender von Messebesuchern als Kinder Gottes erkannt hatten. So war es ganz natürlich für sie, das sie sich mit gemeinsamen Gebet voneinander verabschiedeten. Sie waren durch dieselbe Beziehung zu ihrem himmlischen Vater miteinander verbunden.

Quelle: Folge mir nach (Heft 02.2015)

 

Vorträge: Szenen aus dem Leben des vollkommenen Dieners

Am Wochenende vom 5.-7.12. wird Michael Vogelsang in Hamm drei Vorträge über den vollkommenen Diener, unseren Herrn Jesus Christus, halten.

Alle, die Interesse am Wort Gottes, der Bibel, haben sind herzlich eingeladen!

Freitag, 5.12. 20:00 Uhr
„Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes…“ – Markus 1,1
Die Einführung des vollkommenen Dieners.

Samstag, 6.12. 20:00 Uhr
„Und er blickte auf sie umher…“ – Markus 3,5
Der vollkommene Diener sieht und beurteilt Menschen und Situationen – und handelt entsprechend.

Sonntag, 7.12. 20:00 Uhr
„Und sie bringen einen Tauben zu ihm…“ – Markus 7,32 / 8,22
Der vollkommene Diener heilt alle Gebrechen – auf seine Weise.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sommerurlaub – Für viele eine Zeit, die viel an der frischen Luft und in der Sonne verbracht wird. Gut gebräunt kommt man auf dem Urlaub heim und sieht richtig erholt aus. Doch nach ein paar Wochen im Alltag verblasst die Bräune und man sieht aus wie vor dem Sommerurlaub.

Mose war auch “gut gebräunt”, als er aus der Gegenwart Gottes kam (2.Mo 34). Sein Gesicht strahlte. Nach einiger Zeit verblasste dieses Strahlen wieder. Doch wir dürfen, anders als Mose, zu jeder Zeit in die Gegenwart Gottes kommen und dort “verwandelt werden in sein Bild (2.Kor 3,18). Geht es uns da so wie beim Sommerurlaub? Eine kurze Zeit “gut gebräunt”, einige Tage oder Wochen später wieder blass? Gott möchte, dass wir stets die Gemeinschaft mit Ihm suchen und an unserem Teint immer zu sehen ist, dass wir in lebendiger Gemeinschaft mit Gott leben.

Wie schön wäre es, wenn unsere Mitmenschen nicht nur an uns sehen, wenn wir einen erholsamen Sommerurlaub hatten, sondern auch die Auswirkungen eines Lebens im Licht und der Gemeinschaft Gottes, sodass sie in dieser Hinsicht erfreut feststellen können: Du siehst aber gut erholt aus!

Und es geschah, als Mose vom Berg Sinai herabstieg, da wusste Mose nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit ihm geredet hatte.
2. Mose 34,29

Quelle: bibel-blog.de

Vorträge: „Wandeln wohl zwei miteinander…“

Wir freuen uns, vom 29.08. bis 31.08.2014 wieder drei Vorträge von unserem Bruder Matthias Soyta hören zu können.

Wir laden dazu alle, die Interesse am Wort Gottes, der Bibel, haben herzlich ein!

Die Vorträge finden jeweils um 20:00 Uhr im Versammlungsgebäude auf der Alleestraße 58 in 59065 Hamm statt.

„Wandeln wohl zwei miteinander, es sei denn, dass sie übereingekommen sind“
Amos 3,3 in Verbindung mit 1. Mose 22

Die Themen:
Freitag, 29.08.: Unser Wandel mit Gott
Samstag, 30.08.: Unser Wandel als Geschwister
Sonntag, 31.08.: Unser Wandel in irdischen Beziehungen

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Johannes 11,25


O herrlicher Tag, o glorreicher Sieg,
als Christus, der Held, dem Grabe entstieg!
Der Feind ist bezwungen, der Tod ist zu nicht,
gebracht hat nun Jesus das Leben ans Licht.

O herrlicher Tag! Nicht ist uns mehr bang,
da Christus den Sieg für uns auch errang.
Und sollte der Gläub’ge den Tod hier noch sehn,
wird herrlich zum Leben auch er auferstehn!

O herrlicher Tag! Das Grab – es ist leer,
und freudig sei Ihm, dem Sieger, die Ehr!
Bald werden wir Jesus, der himmelwärts stieg,
in Ewigkeit rühmen. O glorreicher Sieg!

» Paul Waltersbacher 2005 «