Archiv der Kategorie: Denkanstöße

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Johannes 11,25


O herrlicher Tag, o glorreicher Sieg,
als Christus, der Held, dem Grabe entstieg!
Der Feind ist bezwungen, der Tod ist zu nicht,
gebracht hat nun Jesus das Leben ans Licht.

O herrlicher Tag! Nicht ist uns mehr bang,
da Christus den Sieg für uns auch errang.
Und sollte der Gläub’ge den Tod hier noch sehn,
wird herrlich zum Leben auch er auferstehn!

O herrlicher Tag! Das Grab – es ist leer,
und freudig sei Ihm, dem Sieger, die Ehr!
Bald werden wir Jesus, der himmelwärts stieg,
in Ewigkeit rühmen. O glorreicher Sieg!

» Paul Waltersbacher 2005 «

Preise den HERRN meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten!

Psalm 103,2

Die Kerbe im Tisch

Vor der westfriesischen Nordseeinsel Terschelling war einst ein Schiff in einem heftigen Sturm in Seenot geraten. Es drohte zu stranden un zu zerschellen. Doch im Augenblick der größten Gefahr ließ die Kraft des Sturmes nach, und das Schiff konnte wieder auf den rechten Kurs gebracht werden.

Einige Tage Später bemerkt der Kapitän an dem Tisch, an dem die Mannschaft speiste, einen tiefen Einschnitt. Er fragt, wer denn diese Kerbe angebracht habe. Der Schuldige meldet sich und erklärt den Hintergrund: 

„Diese Kerbe habe ich am Abend des Tages gemacht, als wir vor Terschelling dem Tod in Auge sahen. An diesem Tag ist an Bord nicht geflucht, aber viel gebetet worden. Als dann der Sturm nachließ haben wir alle gesagt: «Gott sei Dank! Daran soll uns diese Kerbe erinnern!» Wenn die Leute aber wieder anfangen zu fluchen und gottlos zu reden, weise ich sie auf die Kerbe hin und frage, ob sie den Tag von Terschelling etwa schon vergessen haben. Dann schämen sie sich und werden wieder still.“

Wie viele „Kerben“ hättest du im verflossenen Jahr wohl in den Tisch schneiden können? Bei wie vielen Gelegenheiten hat sich Gottes Güte und Treue freundlichen an dir erwiesen und dir geholfen? – Sollten uns die Beweise seiner Güte und Treue nicht noch vor Augen stehen, oder sollten wir sie uns nicht wieder neu ins Gedächtnis rufen? Dann werden wir Ihm im Rückblick auf das vergangene Jahr von Herzen für seine Wohltaten preisen. Und im Blick auf das vor uns liegende Jahr werden wir mit frohem Herzen voranschreiten können – im Vertrauen auf seine Güte und Treue.

Aus „Der Herr ist Nahe 2013“, CSV-Verlag (28.12.2013)

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14

 

Gott ist für uns unsichtbar. Wir können ihn weder sehen noch anfassen. Gott ist trotzdem eine Person. Woher können wir das wissen? Weil Gott nicht im Verborgenen geblieben ist. Gott ist in der Person des Sohnes, Jesus Christus, Mensch geworden. Vor rund 2.000 Jahren ist Jesus Christus von einer Jungfrau geboren worden…

…weiter lesen: GottSuchtDich.de

Glücklich der Mann, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, und nicht steht auf dem Weg der Sünder und nicht sitzt auf dem Sitz der Spötter, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht!
Psalm 1,1-2

Einige Gedanken zu Halloween auf www.bibelpraxis.de:

„Jetzt, in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, ist es wieder so weit: Halloween hat seinen Auftritt. Der Reformationstag hat für viele ausgedient, selbst Kirchen feiern jetzt schon Halloween. Und von vielen jungen und nicht mehr so jungen Menschen wird gefeiert! Und von uns Christen? Können wir diesen „Spaß“ eigentlich mitmachen?“

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannes 3,16

In dem Spanischen Wappen findet sich der Schriftzug Plus Ultra zwischen zwei Säulen. Was hat das für eine Bewandnis? Diese Säulen stellen die Säulen des Herakles dar, die als Grenze der bewohnbaren Welt galten. Sie waren ein Non Plus Ultra („hier geht es nicht mehr weiter“). Doch durch die spanische Expansion im 16. Jahrhundert erkannte man, dass es sozusagen doch weiter ging. Und deswegen wurde Plus Ultra („es geht weiter“) zum großen Slogan in Spanien – bis heute.

Plus Ultra können auch wir Christen uns auf die Fahnen schreiben. Die meisten Menschen meinen ja, dass diese Erde das Non Plus Ultra sei. Doch weit gefehlt! Es geht weiter. Nicht auf einem anderen bewohnbaren Planeten – sondern im Himmel selbst. Da, wo der große Gott wohnt. Wenn Menschen diesen Ort erreicht haben, haben sie wirklich das Non Plus Ultra erreicht. Besser, schöner, herrlicher, weiter, großartiger geht es einfach nicht. Wohl dem, der eine Heimat hat!

Quelle: bibelstudium.de

„Ein Engel des Herrn aber redete zu Philippus und sprach:  Steh auf und geh nach Süden“ Apostelgeschichte 8,26

Ein Christ pflegte an jedem Sonntagnachmittag evangelistische Broschüren zu verteilen. Doch als er sich einmal an einem regnerischen Sonntag recht müde fühlte, entschloss er sich, zu Hause zu bleiben.

„Papa, gehst du heute nicht?“, fragte sein elfjähriger Sohn. – „Nein, mein Junge, es regnet zu sehr.“ – „Papa, errettet Gott denn niemand, wenn es regnet? Soll ich für dich gehen?“

Der Junge ging tatsächlich hinaus, doch die Straßen waren menschenleer. Da steckte er seine Flyer in die Briefkästen. Bald hatte er nur noch einen übrig. Den wollte er im nächsten Haus abgeben. Als er klingelte, öffnete ihm eine alte Frau mit traurigem Gesicht. Mit einem Lächeln sagte er: „Guten Tag! Ich bin gekommen, um Ihnen das Evangelium zu bringen!“

Am folgenden Sonntag erscheint die alte Frau in dem kleinen Versammlungsraum, der in ihrer Straße war. Ihr Gesicht strahlt vor Freude, als sie erzählt:

„Gott sei Dank, dass Er mir am vergangenen Sonntag einen kleinen Boten geschickt hat. Ich war völlig verzweifelt, weil ich meinen Mann und meinen Sohn verloren hatte. Deshalb hatte ich mich entschlossen, meinem Leben ein Ende zu machen. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ein Junge, freundlich wie ein Frühlingshauch, brachte mir dieses Blatt. Als ich es las, wurde mir klar, dass Gott mich liebt und mir vergeben will. Da habe ich Ihm meine Sünden bekannt und Ihn um Vergebung gebeten, und Er hat mich errettet.“

Quelle: Der Herr ist nahe, CSV-Verlag

Ein gewisser Gläubiger hatte zwei Schuldner; der eine schuldete fünfhundert Denare, der andere aber fünfzig; da sie aber nichts hatten, um zu bezahlen, schenkte er es beiden. Lukas 7,41

In Bezug auf Gott ist jeder Mensch ein zahlungsunfähiger Schuldner! „Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“ (Römer 3,23) Auch wenn viele versuchen durch ein „ordentliches Leben“, gute Taten oder Spenden etwas zu tun, um vor Gott gut dazustehen, wird es doch niemand schaffen, eine einzige Sünde damit wieder gut zu machen. Und schon gar nicht kann die gesamte Schuld beglichen werden!

Aber die gute Nachricht ist: man braucht seine Schulden vor Gott gar nicht zu begleichen! Gott schenkt Sie uns! Er macht einen Schuldenschnitt! Aber nicht weil er einfach ein Auge zudrückt! Denn Sünde bestraft Gott immer mit dem Tod! (Römer 6,23)

Jesus Christus, der Sohn Gottes hat für unsere Schuld (Sünden) bezahlt, und zwar mit seinem Leben! ER ist für Deine und meine Sünden gestorben, damit wir ewiges Leben haben können!

Glaubst Du das? Nimmst Du diesen Schuldenerlass an?

Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!
Lukas 7,50

 

„Seit dem Altertum wird die angebliche Begegnung zwischen Alexander dem Großen und dem in Armut lebenden Philosophen Diogenes erzählt. Diogenes lag gerade in der Sonne, als Alexander mit seinem Gefolge erschien und fragte, ob er etwas für ihn tun könne. Der bedürfnislose Diogenes soll ihm nur trocken geantwortet haben: Geh mir aus der Sonne.

Diogenes ist sicher für Christen in seinem Leben und Schaffen insgesamt kein Vorbild. Aber wir erkennen doch: Wenn die Großen dieser Welt auftauchen und uns ihre Ehre und uns ihr selbst gezimmertes Glück anbieten, dann führt das nur dahin, dass für uns die Sonne der Liebe Gottes verdunkelt wird. Wir brauchen als Christen die Welt und ihre Vergnügungen nicht. Wir wollen deshalb, dass diese Dinge aus unserem Blickfeld verschwinden.“

„Liebt nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt; so ist die Liebe des Vaters nicht ihn ihm“ (1. Johannes 2,15).

von bibelstudium.de

Ein kranker Mann, der nicht gehen konnte, wurde vor die Füße des Herrn Jesus niedergelassen (Lukas 5 Vers 19). Was tat nun der Herr? Heilte er ihn? Nein er heilte ihn erst mal nicht, sondern er tat etwas viel schöneres: Aufgrund seines Glaubens vergab er ihm seine Sünden (V. 20). Die Gelehrten des Volkes erheben Einspruch: „Wer kann Sünden vergeben außer Gott?“ fragten sie. Als Beweis, das der Herr auch wirklich Gott ist heilt er den kranken Mann.

Unser Herr zeigt uns mit dieser Begebenheit, dass Sündenvergebung viel wichtiger ist als Gesundheit. Viele Menschen sagen: „Hauptsache gesund!“ Aber das ist nicht die Hauptsache. Leider ist es oft so, dass uns das körperliche Elend, die soziale Not oder andere Dinge viel mehr bewegen als das Wissen, dass ein Mensch der vielleicht gesund ist, ohne Vergebung ewig verloren geht. Wenn das so ist, müssen wir was korrigieren. Der Herr hatte die richtigen Prioritäten.

Wenn uns das nächste Mal ein Mensch begegnet der sagt „Hauptsache gesund“, können wir ihm Antworten „Nein, Hauptsache vergeben.“

Quelle: Bibel-Blog.de