Alle Beiträge von Rudolf Koschel

Vorträge: Anspruch & Wirklichkeit

Herr, wir möchten Jesus sehen.
– Johannes 12,21

Liebe Geschwister und Freunde,

wir erwarten Horst Zielfeld zu Vorträgen an drei Abenden im Oktober bei uns in der Alleestraße 58 in Hamm. Er möchte gerne über das Thema „Anspruch & Wirklichkeit“ reden und hat folgende Unterthemen geplant:

  • Freitag, 20.10. Die Versammlung/Gemeinde Gottes in den ersten Tagen
  • Samstag, 21.10. Das Wirken des Geistes Gottes anfangs des 19. Jahrhunderts
  • Sonntag, 22.10. Und heute?

Wir freuen uns auf die Abende und laden herzlich jeden dazu ein, der Interesse am Wort Gottes, der Bibel hat.

Vorträge Anfang Mai 2017

Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder einige Vorträge über Gottes Wort zu planen, die über die normalen Predigten sonntags nachmittags hinaus gehen.

Wir beginnen Anfang Mai mit einer Vortragsreihe mit Christian Rosenthal. Dazu laden wir alle herzlich ein:

5.5. – 7.5.2017 jeweils um 20:00 Uhr im Versammlungsraum auf der Alleestr. 58 in Hamm.

Termine zu weiteren Vorträgen befinden sich bereits im Kalender, werden aber auch noch separat angekündigt.

1. Korinther 8,11
… der Bruder, um dessentwillen Christus gestorben ist.

Der Bruder, die Schwester: manchmal über­sehen oder übergangen, vielleicht in der Masse untertauchend, öfter in der letzten Reihe stehend, hin und wieder scheinbar weniger wertvoll als andere! – Hier aber bekommt jeder Bruder, jede Schwester ihre Wichtigkeit, ihre Würde; hier werden sie geadelt und ausgezeichnet!

Stellen wir uns eine Balkenwaage vor: Auf der einen Seite sehen wir den Bruder; auf der anderen Seite lesen wir „um dessentwillen Christus gestorben ist“. Wie wertvoll, wie bedeutend ist der Bruder: Christus ist für ihn gestorben! Was für eine Wertschätzung und Hochachtung liegt in diesen Worten! Wenn der Bruder so geehrt und ausgezeichnet ist – wird sich das nicht auf mein ­Verhältnis zu ihm auswirken? Wird das nicht meinen Blick, meine Einschätzung und Achtung für ihn ändern? – Christus ist für ihn gestorben! Wenn mein Herr für meinen Bruder so viel bezahlt hat, wer bin ich dann, dass ich ihn übersehe oder herab­setzend behandle?

Der Bruder ist im Zusammenhang dieses Bibel­wortes der Schwache, der Sensible, der Angreifbare, der Verletzliche, der, der im Glauben noch nicht so fest und tief gegründet ist. Dürfen wir dabei aber nicht auch an die schwachen und verletzlichen Seiten von einem jeden von uns denken? Sind wir bei dem einen oder anderen Thema nicht auch empfindlich, angreifbar, eben nicht so stark? Wollen wir deshalb nicht lernen, rücksichtsvoller und feinfühliger miteinander umzugehen in dem Wissen: Der mir gegenübersteht, ist mein Bruder, ist meine Schwester, um dessentwillen oder derentwillen Christus gestorben ist? Wenn ich meinen Bruder, meine Schwester in diesem Wert sehe – dann sehe ich Christus in ihnen!

Aus dem Kalender ‚Der Herr ist nahe‘ vom 15.11.2016

Aus dem Kalender ‚Der Herr ist nahe‘ vom 29.10.2016

Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

1. Johannes 5,13

Mit diesem Wort weist der Apostel Johannes auf den Hauptzweck seines Briefes hin. Adressiert war er an solche, die „an den Namen des Sohnes Gottes glaubten“, also an Gläubige, an wiedergeborene Christen. Er schrieb ihnen, um sie in ihrem Glauben zu stärken und zu befestigen.
Damit ihr es wisst… weiterlesen

Ein Platz an der Sonne

Bei einem Gartenbau-Wettbewerb hatte ein junges Mädchen den Preis für den schönsten Rosenstrauch gewonnen. Zu aller Erstaunen kam sie nicht vom Land, sondern aus der Großstadt. Eine interessierte Nachbarin erfuhr von der Auszeichnung und fragte sie nach ihrem Geheimnis.

„Wissen Sie“, sagte das Mädchen, „ich habe drei Fenster in meinem Zimmer. Morgens stelle ich meinen Rosenstrauch vor das Fenster, in das die ersten Sonnenstrahlen fallen. Ein paar Stunden später trage ich ihn zum mittleren Fenster. Und am Abend steht mein Strauch im dritten Fenster, Richtung Westen. So sorge ich dafür, dass meine Rosen den ganzen Tag über Sonne haben.“ Klar – Rosen benötigen vor allem Sonnenschein, wenn sie gut gedeihen sollen. Und dafür sorgte die junge Preisträgerin.

Ist das nicht eine treffende Illustration unseres Tagesverses? Wer geistlich wachsen und als Christ glücklich leben möchte, muss sich von der Quelle des Lichts und des Lebens „anstrahlen“ lassen. Das „wahrhaftige Licht“ ist der Sohn Gottes, der auf die Erde gekommen ist und die Liebe Gottes völlig offenbart hat (Johannes 1,9). Diesem „Sonnenlicht“ müssen wir uns aussetzen und täglich seine Nähe aufsuchen – morgens, mittags, abends – und anhand der Bibel lernen, wie unfassbar groß die Liebe Christi zu uns ist: „Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt“ (Johannes 15,9). „Schattige Plätze“, wo dieses Licht nicht hinkommt, zum Beispiel Trübsinn und Zweifel oder auch welt­liches Vergnügen, sollten wir unbedingt meiden. Unsere geistliche Gesundheit hängt direkt davon ab, inwieweit wir uns den Strahlen und der Wärme der göttlichen Liebe aussetzen.

Erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes.
Judas 21

Aus dem Kalender ‚Der Herr ist nahe‘ (CSV-Verlag) vom 25.08.2016

Vorträge über Gottes Wort // Sommer – Herbst

Wir freuen uns, in diesem Jahr auf zwei weitere Wochenenden mit Vorträgen über Gottes Wort warten zu können.

10. – 12. Juni

  • Manuel Seibel

30. September – 02. Oktober

  •  Achim Zöfelt

Jeder, der Interesse an intensiver Beschäftigung mit der Bibel hat, ist herzlich eingeladen!

„Glückselig die, die das Wort Gottes hören und bewahren!“
Die Bibel – Lukas 11, 28

„Und eure Kraft wird sich umsonst verbrauchen.“
Die Bibel – 3. Mose 26,20

Wettbewerb im Sandburgenbau in Kanada! In nur vier Stunden verwandelten zweihundert Teilnehmer den Strand in eine abenteuerliche Landschaft aus fantastischen Skulpturen und Bauwerken. Der erste Preis ging an ein Märchenschloss, das auf Wolken thronte. Und das Interesse war groß: Hunderttausend Menschen kamen, um die Meisterwerke zu bewundern.

Es wurde Nacht und die Flut kam. Am nächsten Morgen ging die Sonne über einem Strand auf, der außer ein paar Seemöwen nichts mehr zu bieten hatte. Nur Wasser, Wellen und Sand. Von der ganzen Begeisterung des Vortags, von aller hektischen Aktivität des Wettkampfs war nichts mehr zu sehen. Und auch das Mär­chen­schloss war verschwunden!

Die Burgen konnte man nur während der Ebbe bauen – dann kam die Flut! Die Teilnehmer hatten ihre Pläne, ihre Kraft und ihre Anstrengung in die Bauwerke gesteckt. Dann mussten sie fest­stellen: Eigentlich haben wir unsere Kraft umsonst verbraucht. Die Lebens­dauer der Objekte betrug nur wenige Stunden.

Auch im übertragenen Sinn bauen viele Menschen gewaltige Bauwerke aus Sand! Geld, Ener­gie, Hoffnungen und Träume werden in flüchtige „Sandburgen“ gesteckt! Diese leben ein wenig länger, aber auch sie kommen zu Ende. – Die Bibel sagt uns, dass alles Sichtbare nur zeitlich ist, also nur vorübergehend existiert. Demgegenüber ist das, was Gott uns verheißt, nicht für das natür­liche Auge sichtbar, sondern nur für den Glauben. Doch alles, was von Gott kommt, hat für ewig Bestand; es wird von keiner Flut weggespült! (Vgl. 2. Korinther 4,18; 5,1.)

Unser Blick geht von einem kurzzeitigen Kunstwerk aus Sand zu einem ewigen Bau von Gott und zu der Beständigkeit und Sicherheit, die der Glaube an Christus uns gibt.

Aus Folge mir nach – Heft 2/2016

Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt worden, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.
Die Bibel – Römer 8,34

O Haupt, voll Blut und Wunden,
voll Schmerz und voller Hohn!
O Haupt, zum Spott umbunden
mit einer Dornenkron!
Was hast Du, Herr, verschuldet,
was legt man Dir zur Last,
dass Du das Kreuz erduldet,
den Tod erlitten hast?

Du musstest es empfinden,
wie Gottes Zorn so schwer
für uns und unsre Sünden,
so viel wie Sand am Meer.
Du tratst an unsre Stelle
aus freier Lieb und Huld,
gabst Deine eigne Seele
für unsre Sünd und Schuld.

Du, Jesu, hast vollendet,
was Dir der Vater gab;
Dein Leiden ist beendet,
und leer das offne Grab.
Du hast uns ganz versöhnet
mit Gott in Ewigkeit,
und Er hat Dich gekrönet
mit Ehr und Herrlichkeit.

»Strophe 1: Paul Gerhardt (1607-1676)«
»Strophe 2-3: Jacques Erné (1825-1883)«