Aus dem Kalender ‚Der Herr ist nahe‘ vom 29.10.2016

Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

1. Johannes 5,13

Mit diesem Wort weist der Apostel Johannes auf den Hauptzweck seines Briefes hin. Adressiert war er an solche, die „an den Namen des Sohnes Gottes glaubten“, also an Gläubige, an wiedergeborene Christen. Er schrieb ihnen, um sie in ihrem Glauben zu stärken und zu befestigen.

Wie absolut und unmissverständlich drückt sich der inspirierte Schreiber hier doch aus: Sie sollten es wissen, sollten keinerlei Zweifel daran haben, dass jeder Glaubende das göttliche, ewige Leben besitzt. Wir können die Bedeutung und den Wert des geschriebenen Wortes Gottes gar nicht hoch genug einschätzen. Auf dieses Wort können und sollen sich die Gläubigen stützen. Wir wissen, dass wir ewiges Leben haben, weil Gott es uns in seinem Wort sagt (z. B. Johannes 3,16; 3,36).

Warum sind dann manche Kinder Gottes dennoch unsicher über ihre Errettung? Liegt es nicht oft daran, dass sie sich eben nicht vorbehaltlos auf das stützen, was „geschrieben“ steht, sondern mehr auf ihre wechselhaften Erfahrungen oder schwankenden Gefühle achten? Aber ein tiefes, unerschütterliches Wissen um die ewige Errettung kann nicht durch Gefühle hervor­gerufen werden. Dieses glaubende Wissen kann nur auf Gottes Wort beruhen. Immer wird der Heilige Geist das geschriebene Wort benutzen, um einen Wiedergeborenen zur Heilsgewissheit zu führen und ihn im Glauben zu befestigen.

Deshalb schrieb der Apostel Johannes den Kindern Gottes damals, und deshalb sollten auch wir heute dieses Wort sorgfältig lesen. Nur so lernen wir die Sicherheit und die Reichweite des Heils kennen, das den Kindern Gottes geschenkt ist.

Nehmt auch den Helm des Heils …

Epheser 6, 17